Neu Neu Wendland84er 2007 findet doch statt
Ein leicht verändertes Organisationsteam der IGAS Wendland hat sich entschlossen, den SKFWendland84er in 2007 doch auszutragen. Es geht also weiter!

Die Veranstaltung wird am 22. Juli 2007 in gewohnter Manier in Prezelle stattfinden.

 

Neu: Tolle Stimmung bei der Siegerehrung: Nicht nur Axel Enderes begeistert
jw/Elbe-Jeetzel-Zeitung/25. Juli/ Prezelle. »Das war wieder Spitze. Die Siegerehrung hier beim SKF-Wendland84er in Prezelle ist die beste Siegerehrung bei einer Deutschen Meisterschaft im ganzen Land.  » Axel Enderes, Mitglied der Führungsriege des Bundesverbandes der deutschen Speedskater, sparte am Sonntagnachmittag nicht mit Lob. Er bilanzierte wie die Veranstalter von der IGAS Wendland sowie die meisten der weit über 550 Teilnehmer, von denen 524 das Ziel erreichten, eine rundherum gelungene Deutsche Meisterschaft im Doppelmarathon und blickt bereits voraus. »Wir freuen uns, dass ihr diese Kultveranstaltung auch im nächsten Jahr wieder durchführen wollt», nahm Enderes die Veranstalter in die Pflicht. Das Organisationsteam von der IGAS Wendland hat sich allerdings noch nicht entschieden. Erst auf einer Nachbesprechung soll darüber diskutiert werden. Die Siegerehrung im großen Zelt auf dem Dorfplatz in Prezelle war das abschließende Highlight der 6. Deutschen Meisterschaften über die Langstrecke, die bislang allesamt im Landkreis ausgefahren worden sind. Gut 400 Zuschauer und Aktive hatten sich im und am Zelt versammelt und bejubelten die Sieger in den einzelnen Klassen, die IGAS-Vorsitzender Detlef Boick zusammen mit Ulrich Rode und Axel Enderes auszeichnete. Bei dem vielen Lob und den Beifallsstürmen, die auch die IGAS für die Organisation erhielt, lief es dem Vorsitzenden zeitweise »kalt den Rücken herunter. Da ist man schon gerührt», freute sich Boick stellvertretend für die Beteiligten über die Anerkennung. Die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer trugen auch diesmal wieder einen wesentlichen Anteil am Gelingen der Großveranstaltung bei. So sicherten rund 100 Feuerwehrleute aus den Wehren der anliegenden Dörfer gewissenhaft die Strecke. Das Sanitätsteam des DRK, das unter anderem mit seinem Sanitätsbus vor Ort war, sorgte für die Versorgung der gestürzten Skater. Eine Sportlerin musste mit Verdacht auf einen gebrochenen Oberschenkelknochen in die Elbe-Jeetzel-Klinik gebracht werden. Ansonsten hielten sich die Verletzungen mit rund zwei Dutzend Schürfwunden oder größeren Blasen in Grenzen. Gut kam bei den Beteiligten einmal mehr die Versorgung an. »Wir brauchten nicht zu hungern und zu dursten», schmunzelte beispielsweise Männersieger Oliver Engel angesichts der Versorgungsstände in allen Dörfern entlang der Strecke. Und auch am Wettkampfzentrum in Prezelle hatten die IGAS und die örtlichen Vereine reichlich Kuchen, Obst und Getränke für die Aktiven aufgefahren. Alle Finisher der Doppelmarathons durften sich zudem über einen Durchhalterpreis freuen. Nach den abgefahrenen silberfarben Rollen in den Vorjahren gabs diesmal getöpferte Tonmedaillen. Auch für die über 200 Helfer und Helferinnen gab es Preise, die von Geschäftsleuten aus dem Landkreis spendiert worden waren und bei einer extra Tombola unter den Helfern verlost wurden.
Neu Schnellste deutsche Strecke: Vier deutsche Rekorde - Gute Marathonzwischenzeiten
sr/Elbe-Jeetzel-Zeitung/25. Juli/ Prezelle. Nicht nur die vier neuen deutschen Rekorde beim Doppelmarathon haben den Nimbus des SKF-Wendland-84ers als schnellste deutsche Speedskatingstrecke eindrucksvoll unterstrichen. Selbst die offizielle Marathon-Zwischenzeit nach 42,195 Kilometern ist in dieser Saison erst bei einem Speedskating-Marathon in der Bundesrepublik unterboten worden. Nach etwas über 1:08 Stunden überquerte die Spitzengruppe die Zeitmessmatte am Marathonstart zwischen Lomitz und Schletau. Schneller waren deutsche Skater nur beim Auftakt der German Blade Challenge, der Serie bei der die Spitzenskater starten, in Wilhelmshaven - aber auch nur 30 Sekunden. Dieser schnelle erste Marathon beim SKF-Wendland84er ist um so erstaunlicher, weil die Bedingungen am Sonntagmorgen nicht gerade optimal waren. Doch der Spitzenpulk rauschte selbst auf teilweise nasser Straße mit 37 km/h über die 22,7-Kilometer-Runde durch den Ostkreis. Gleich zwei neue nationale Rekorde stellte Gesamtsieger Oliver Engel von den Gülser-Mosel-Skatern auf. Seine Siegerzeit von 2:23:09,00 Std. ist deutscher Rekord der Männer und der M30. Ein Novum gab es in der M60. Rainer Rudolph vom Skate-Team Celle und Wolfgang Harling vom Speedteam Alzenau teilten sich den deutschen Meistertitel und sind gleichzeitig neue Rekordler mit 2:44:05,75 Std. Für den vierten Rekord sorgte der Rehbecker IGAS-Skater Dieter Starke, der für das ST Lübeck startet. Er unterbot mit 2:59:43,40 Std. die 3-Std.-Marke und verbesserte seinen nationalen Rekord in der M70 um über vier Minuten.
Neu 70 Starter weniger: Allgemeiner Trend bei Speedskating-Rennen
sr/Elbe-Jeetzel-Zeitung/25. Juli/ Prezelle. Ein negativer Trend in der deutschen Speed-skating-Szene ist auch am SKF-Wendland84er nicht vorbei gegangenen: Die Teilnehmerzahlen bei den großen deutschen Rennen sind seit ein paar Jahren rückläufig. Allerdings mussten die Organisatoren keinen so großen Einbruch hinnehmen wie fast alle großen Stadtmarathons. Die Zahl der gemeldeten Speed-skater auf allen vier Strecken lag mit 636 klar unter dem Vorjahresergebnis von 737 Angemeldeten. Am Start waren mit fast 600 Sportlern allerdings nur 70 weniger als im Vorjahr. Aufgegeben haben am Sonntag 70 Skater. Vor allem beim Marathon war die Ausfallquote wegen der nassen und zum Teil sehr rutschigen Strecke groß. 36 Skater liefen nach der ersten Zieldurchfahrt nicht weiter. Insgesamt 524 Inlineskater erreichten das Ziel, 95 weniger als im Vorjahr. Diese Anzahl von Teilnehmern brauchen die Organisatoren nach eigenen Angaben, damit die Veranstaltungskosten durch das Startgeld gedeckt sind.

 

23. Juli/Königshorst/dm Ergebnissse unter www.alms.de
Neu! SKF-Wendland84er: Wieder Rekorde bei den Deutschen Meisterschaften im Doppelmarathon
jw/Elbe-Jeetzel-Zeitung/24. Juli/ Prezelle. Alles wie gehabt, im positiven Sinne: Der SKF-Wendland84er der IGAS Wendland mit den Deutschen Langstreckenmeisterschaften hat seinen Kultstatus bei den Speed- skatern gestern weiter gemehrt. Eine top Organisation, ein reibungsloser Ablauf und eine klasse Stimmung - Teilnehmer, Veranstalter und Helfer durften zufrieden sein.
Auch seinen Ruf, eine der schnellsten Langstrecken in Deutschland zu sein, hat der Rundkurs über Lomitz, Schletau, Simander, Schweskau, Groß Breese und Lanze nach Prezelle wieder unter Beweis gestellt. Bei den Männern knack-te unter anderem Gesamtsieger Oliver Engel von den Gülser-Mosel-Skatern beim Doppelmarathon über 84,39 km den erst im Vorjahr aufgestellten deutschen Rekord. In 2:23:09,0 Std. war er trotz zeitweiliger Regenschauer noch einmal deutlich über eine Minute schneller als der Sieger 2005. Auch in den anderen Altersklassen sowie bei den Frauen und in den Rahmenwettbewerben über die kürzeren Distanzen (siehe Berichte weiter unten) gab es viele gute Ergebnisse. Im Fokus stand bei der fünften Auflage des 84ers der Doppelmarathon, bei dem die Deutschen Meister und auch die Landesmeister ermittelt wurden. Allein 302 der insgesamt 524 Starterinnen und Starter absolvierten die über 84 Kilometer lange Strecke.
Wie in den Vorjahren fielen die Entscheidungen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen im Sprint. Auf dem flachen Kurs wurden auch diesmal wieder alle Ausreißversuche un-terbunden, alle Teams waren aufmerksam. Dennoch war das Tempo hoch, was an der Taktik der Top-Mannschaften lag. Gebummelt wurde nicht. »Wir wollten das Feld gleich am Anfang auseinanderfahren», berichtete Sieger Oliver Engel, im Vorjahr Zweiter, nach dem Rennen. Im Spitzenpulk ging es da-her trotz zeitweise rutschiger Strecke forsch zur Sache, was sich in zwei schnellen ersten Runden bemerkbar machte.
Eine knapp 30-köpfige Spitzengruppe blieb bis zum Renn-ende zusammen. Im Sprint wuchsen Oliver Engel dann gleichsam Flügel. In neuer Rekordzeit rauschte der Sieger der Altersklasse M30 in Prezelle über die Zeitmessmatten, lautstark beklatscht und gefeiert von rund 200 Fans an der Strecke. Nur einen Wimpernschlag von einer Zehntelsekunde lag der Sieger damit vor Michael Puderbach (CJD Homburg), der seinerseits den drittplatzierten Jörg Wecke (Tri-Sport-Lübeck) um eine halbe Zehntelsekunde distanzierte. Obwohl es somit für Puderbach nicht zum Gesamtsieg gereicht hatte, durfte sich der Hombuger dennoch freuen. Er ist als Sieger der Männer-Hauptklasse ebenfalls neuer Deutscher Meister im Doppelmarathon mit ebenfalls neuer Rekordzeit.
Die Lüchow-Dannenberger Aktiven zeigten in der DM-Wertung Biss. Allen voran der 72-jährige Dieter Starke. Mit seinem Team, Tri-Sport-Lübeck, legte der Rehbecker ein beherztes Rennen hin und sicherte sich nach 2005 auch diesmal den Sieg und damit den Deutschen Meistertitel in der Klasse M70. Und das in neuer Rekordzeit von unter drei Stunden. Starke, der von seinem Team in den auffälligen, orangen Trikots optimal unterstützt wurde und kaum Führungsarbeit leisten musste, rollte nach 2:59:43,40 Std. als Gesamt-135. laut jubelnd durchs Ziel und dankte anschließend seinen Helfern. »Ein großes Lob an die Mannschaft, das war super.» In der gleichen Gruppe war auch der Trebeler Thomas Kraack (IGAS Wendland) mit dabei, der in 2:59:43,90 Std. ebenfalls die 3-Stunden-Marke knackte und »vollauf zufrieden» war. Im Gesamtfeld wurde er 140., in seiner Altersklasse M40 51. In der Landesmeisterschaftswertung wurde er Elfter seiner Altersklasse.
Nicht ganz so gut lief es trotz schnellerer Zeit für Organisator Detlef Boick (IGAS/M40). Er skatete zunächst in der Spitzengruppe mit, musste aber nach zehn Kilometern abreißen lassen. In einer anderen Gruppe war der IGAS-Vorsitzender danach leicht unterfordert und konnte es relativ ruhig angehen lassen. In 2:55:41,30 wurde er 120. des Gesamtfeldes und 37. in seiner Altersklasse (Landesmeisterschaft 6. der M40).
Über ein gelungenes Rennen konnte sich Harmen Döpke (IGAS/M60) freuen, der im Vorjahr noch die Marathonstrecke gewählt hatte. Der Senior finishte in guten 3:07:19,80 Std. als 165. des Gesamtfeldes und als siebtschnellster Skater seiner Altersklasse. In der LM-Wertung langte es sogar zu Platz vier. Und auch Mafred Peters als zweitältester Starter durfte sich über 3:53:50,60 Std. und Rang zwei in der M70 freuen. Damit verbesserte er sich im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Minuten. In der LM-Wertung wurde er Erster.
In der Fitnessklasse stellten sich zwei weitere hiesige Starter der Herausforderung und bewiesen Stehvermögen. Der Lemgower Marko Wunsch sowie Ausdauersportler Christian Kra-cke von der IGAS bewältigten die 84,39 km lange Zeit gemeinsam, ehe sich Wunsch in der letzten Runde etwas absetzen konnte. In 3:47:40,60 Std. lag er als 36. der Fittnesswertung (Platz 9 M30) gut drei Minuten und einen Platz vor Kracke (Platz 17 M40).

 

Weitere Berichte unter DRIV-Speedskating Mythos Prezelle von Axel Enderes


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